Lehrer in der Wirtschaft – was passiert, wenn Schule auf Unternehmenswelt trifft, Ludwig?
Shownotes
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Produktion:
- Moderation: Karolina Huber & Yasemin Kanter
- Schnitt: Ricarda Vodermair
- Coverdesign: Christoph Uebel
- Intro/Outro: That Science Ambient by ComaStudio (via pixabay)
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00:00:04:
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Code Geflüster.
00:00:19: Nach einer längeren Pause sind wir wieder am Start, mit einer kleinen Veränderung.
00:00:24: unsere liebe Lisa hat sich jetzt einem sehr persönlichen Projekt gewidmet und ist in Elternzeit und wird von der Carolina die gerade neben mir sitzt vertreten.
00:00:36: Carolina schön dass du da bist!
00:00:38: Ich freue mich dabei zu sein, dass
00:00:39: du mich unterstützt.
00:00:40: Ich würde gerne die Folge auch mit einer kurzen Vorstellung von dir beginnen.
00:00:45: Und dann habe ich eine Frage schon an dich.
00:00:47: Das klingt mysteriös!
00:00:50: Es ist nicht Schlimmes...
00:00:52: Genau, ich bin Carolina und seit ungefähr dreieinhalb Jahren bei ATEMTO verantwortet dort die Unternehmenskommunikation also alles was mit Kommunikation zu tun hat Social Media, Website, Internet Events und so weiter und sofort, also relativ vielseitig.
00:01:10: Genau!
00:01:10: Und ich freue mich jetzt dass ich auch beim Podcast dabei bin.
00:01:13: Danke
00:01:13: dir!
00:01:14: Jetzt komme ich zur mysteriösen Frage.
00:01:16: bevor wir starten was würdest du dir aus deiner eigenen Schulzeit wieder zurückwünschen?
00:01:20: Ist das vielleicht schon ein Spoiler auf die Folge?
00:01:23: Ja genau so ist es.
00:01:26: Ich glaube, ich würde mir die Flexibilität zurückwünschen.
00:01:30: Wir sind doch manchmal sehr festgefahren in unseren Strukturen und ich hatte das Gefühl, in der Schulzeit konnte man viel mehr ausprobieren und hatte natürlich auch deutlich mehr Freizeit.
00:01:40: Das wäre schon mal wieder ganz nett!
00:01:42: Und wie ist es bei dir?
00:01:43: Also ich würde mich die Offenheit zurückwunschen mit der man früher an neue Themen herangegangen ist also ohne Erwartungsdruck sondern mit echter Neugier.
00:01:54: Und das versuche ich mir heute auch bewusst zu bewahren, aber es klappt nicht immer!
00:02:01: Das ist schon die perfekte Überleitung zum Thema ... über das wir heute sprechen.
00:02:05: Man verbindet es nicht unbedingt sofort mit der IT- und Beratungswelt, aber ich glaube, das macht's eigentlich so spannend!
00:02:11: Wir möchten nämlich heute darüber sprechen wie es eigentlich ist wenn jemand aus einem streng strukturierten Bildungssystem für mehrere Monate in ein Unternehmen wechselt.
00:02:20: Und genau dafür gibt es das Programm Lehrer in der Wirtschaft – einen Austausch der beiden Seiten neue Perspektiven ermöglicht.
00:02:27: Unser heutiger Gast ist Ludwig Pichler.
00:02:29: Er ist Lehrer am Gymnasium in Oberhaching, unterrichtet Englisch und Geschichte und nimmt aktuell am Programm Lehrer in der Wirtschaft teil.
00:02:36: In dessen Rahmen er sechs Monate bei uns in der Attemptuakademie arbeitet – also ein Perspektivwechsel, der nicht nur mutig ist sondern auch unglaublich wertvoll!
00:02:45: Ludwig wir freuen uns sehr, dass du heute da bist.
00:02:47: Herzlich
00:02:48: willkommen!
00:02:51: Ludwig, nimm uns doch mal mit.
00:02:52: Wie bist du auf das Programmlehrer in der Wirtschaft aufmerksam geworden und warum hast du dich dafür entschieden?
00:02:57: Dieses Programm gibt es seit fünfundzwanzig Jahren erstaunlich und es dürfen immer zehn Lehrer diesen Wechsel machen – leider nur Gymnasialehre!
00:03:05: Und ich habe das Glück, dass mein jetziger Chef, das vor ungefähr quasi ne zwanzig Jahre schon gemacht hat und auch andere Kolleginnen was nicht häufig ist oft weil es zu wenige Stellen sind, ist das ja nicht oft an Schulen.
00:03:17: Und daran habe ich mich erinnert.
00:03:19: und dann hab ich mir gedacht, Mensch du bist jetzt der Zweiundzwanziger Lehrer, mögst einfach noch mal was Neues kennenlernen.
00:03:24: Deswegen hab ich mich einfach beworben und bin tatsächlich genommen worden, was mich wirklich sehr freut.
00:03:30: Viele kennen ja die Schule nur aus der Schülerperspektive von damals oder halt auch aus Elternperspektiven.
00:03:36: Wie würdest Du denn Deinen Arbeitsalltag vorher beschreiben an der Schule?
00:03:40: Ja, ich glaube das ist der Arbeitsalltag doch ganz anders als ... als die meisten meinen, als Lehrer.
00:03:46: Ich merke das auch im persönlichen Gespräch mit meiner Familie.
00:03:49: Es ist mir bewusst geworden, seit ich bei euch bin ein sozialer Job.
00:03:54: Man ist ununterbrochen im Austausch natürlich mit Menschen und Schülern aber auch mit Kollegen, mit der Schulleitung sehr viel mit Eltern.
00:04:03: Und man ist praktisch unterbrochen in seinem sozialen Kontext.
00:04:07: Das ist was sehr Schönes.
00:04:09: Ich genieße es wirklich.
00:04:10: Ich mag Menschen, ich mag Schüler Aber es ist auch sehr anstrengend, man ist halt einfach ununterbrochen irgendwie beschäftigt.
00:04:17: Dann kommt hinzu, dass die Schule so ein Mikrokosmos ist.
00:04:21: Auch das ist mir jetzt immer mehr bewusst geworden.
00:04:23: also wir leben nur in seiner eigenen Welt.
00:04:25: manchmal spricht man auch dann von Schulfamilie.
00:04:27: Mir ist der Begriff gar nicht so recht aber es ist schon so, dass man vielleicht nicht so wie an Privatschulen sich doch um die Kinder und Schüler sagen macht wenn sie irgendwelche Probleme haben und man versucht sich gegenseitig zu helfen und dass aber alles in diesem doch sehr engen Rahmen den seine Schule halt steckt.
00:04:43: Und da muss man schon sagen es ist hektisch Ich glaube, das schätzen alle.
00:04:47: Wenn man davon Stunde zu Stunde hetzt und selbst die wichtigsten Gespräche nur zwischen Tür- und Angel führen kann, weil man halt die Kollegen nicht anders erwischt ist gibt tausend Vorgaben vom Kultusministerium, vom Lehrplan von den technischen Voraussetzungen.
00:05:01: Und also es ist sehr einfach ein sehr dichter Tagesablauf und das ist natürlich hier bei euch wirklich ganz anders.
00:05:07: Man hat Termine, man nimmt sich Zeit für bestimmte Themen und das können wir in der Schule so nicht.
00:05:11: Wir haben halt unseren Unterricht Das ist vollgegeben, immerhin.
00:05:15: Und dann muss ich noch sagen, Korrekturen sind halt nie fertig als Lehrer.
00:05:18: Also das ist nervig.
00:05:19: Man kann nicht nach acht Stunden sagen jetzt bin ich fertig, sondern es ist immer so dass irgendwas da ist wo man sich denkt das müsstest eigentlich nochmal an.
00:05:26: und die vielen, vielen Abende wo man hockt und korrigiert, das ist natürlich eine ganz andere Seite.
00:05:30: dann wieder
00:05:31: Du bist ja schon seit einigen Monaten Teil der ATEM Show Akademie.
00:05:35: Was genau machst du hier?
00:05:37: Und welche Aufgaben und Themen übernimmst du?
00:05:39: Ja Erstaunlich viele Sachen.
00:05:44: Ich versuche mal zusammenzufassen.
00:05:46: Interessanterweise ist es so, dass eine Unternehmensberatung versucht ihr irgendwie unternehmen wenn ich das richtig verstanden habe vorzubereiten auf des was kommen wird also sie fit zu machen für die Zukunft.
00:05:58: Future Skills nennt man das wohl und eigentlich ist es So dass wir das ja mit den Schülern auch machen halt auf einem anderen Niveau oder auf einer anderen Art.
00:06:06: aber Das ist so die Gemeinsamkeit und dann ergibt sich eben sowas wie dieses Projekt, das ich jetzt auch als Lehre in der Wirtschaft vorantreiben darf.
00:06:13: Es war dass wir einen Chatbot bauen, ein KI-Assistent für den Unterricht und dieser KI Assistent soll eben den Schülern helfen.
00:06:21: Jetzt hier speziell – wir haben da so einen Prototypen gebaut – speziell in einem W-Seminar und ein W- Seminar hat ganz viele Inhalte, die aber individuell vom Lehrer eigentlich gesteuert werden.
00:06:31: Das heißt es gibt Grundwissen was alle Schüler zur Verfügung stehen sollte.
00:06:35: bestimmte Formal, die für alle Schüler zur Verfügung stehen müssen.
00:06:38: Also wie ist der Zeilenabstand?
00:06:40: Wie wird korrekt zitiert und solche Sachen... Und wenn man hier einen Chatbot dazwischen schaltet sozusagen, der den Schülern Auskunft gibt, wenn sie mal nicht mehr den Zettel finden, worauf steht, wie der Zeilabstand ist dann wäre das für alle ein großer... Gleichzeitig gibt es diese Quizfunktion bei diesen Chatbots.
00:06:58: Das ist natürlich cool, wenn man sich vorher abfragen lassen kann bevor ein Test kommt oder eine Ex-Schulaufgabe der Klausur oder was auch immer.
00:07:04: Es gibt da ganz viele Dinge die einerseits in der Wirtschaft gefragt werden – wenn ich denke an die ganzen Chatbottes, die man jetzt auf den Homewages von Banken und Stadt München sieht -, die man aber eigentlich genauso gut in der Schule gebrauchen könnte.
00:07:16: Und diese Überschneidung haben wir versucht voranzutreiben bzw.
00:07:20: einen Prototypen zu bauen, der an der Schule funktioniert.
00:07:22: Wir haben das schon fast geschafft!
00:07:24: Das ist wirklich toll.
00:07:25: Und dann kam was ganz anderes noch dazu, hier im Unternehmen gibt es dieses Tool Profilary.
00:07:29: Ich weiß nicht ob alle Zuhörer wissen, was das ist.
00:07:32: Ja klärst du's nochmal kurz?
00:07:33: Kannst ganz kurz umheißen!
00:07:35: Es geht darum dass in einer Unternehmensberatung ja Mitarbeiter an Unternehmen sozusagen ausgeliehen werden um Prozesse dort zu begleiten oder zu verbessern und dazu muss man ein Profil dieses Mitarbeiters erarbeiten welches man dann sozusagen und dazu legt zu den Anforderungen, die das Unternehmen haben möchte.
00:07:54: Und dieses Matching hat wohl früher wirklich mit Copy-Paste stattgefunden.
00:07:57: also man hat versucht es über Wortdateien und Lebensläufen irgendwie auf einen Nenner zu bekommen.
00:08:03: Und Attempto hat sich dann überlegt da machen wir ein Tool draus für digitalisieren das Ganze.
00:08:08: und jetzt gibt es eben ein digitales Profil dass jeder Mitarbeiter erstellt und kann das Digital und KI gestützt abgeglichen werden mit dem was die Unternehmen suchen.
00:08:17: Und dann kam die Idee auf, ob man das nicht auch für Schüler verwenden kann zur Berufsorientierung.
00:08:23: Wir haben es einfach ausprobiert und siehe da ist funktioniert.
00:08:26: also wenn ein Schüler wirklich dieses Profil eingibt und das gewissenhaft macht und eben auch seine Soft Skills einbaut darin und das wird da auch abgefragt Dann kommt da ein relativ tolles Ja, wir nennen das dann Profilanalyse.
00:08:41: Eine Analyse raus zu dem was ihm beruflich passen könnte oder welcher Studiengang oder welche Ausbildung zu ihm passen könnten und das ist etwas wo die KI wirklich hilfreich unterstützt.
00:08:51: total beeindruckend ist, weil wenn man sich die Jobpartale oder die Agentur für Arbeit anschaut.
00:08:56: Was sie dafür Tools anbieten, das ist nicht so wahnsinnig überzeugend.
00:09:00: Das kommt auch auf der Rechte Schmannhaus und bei uns funktioniert es ziemlich zuverlässig und sehr niederschwellig.
00:09:05: also der Schüler muss sich halt eineinhalb Stunden mal Zeit nehmen und das Gewissenhaft ausfüllen und dann hat er wirklich ein Mehrwert davon in ganz kurzer Zeit und auch dieser Selbstreflektionsprozess ist ganz wertvoll dass die Schüler sich wirklich überlegen müssen wie stehe ich denn da?
00:09:17: Wie sind die Soft Skills, die ich habe?
00:09:19: Und das alles führt dann eben dazu, dass wir zum Schluss sogar fertige Lebensläufe rauslaufen.
00:09:24: Also sie wies rauslassen können die Schüler dann wiederum verwenden können um sich zu bewerben.
00:09:29: also ein tolles Tool und an dem basteln wir gerade rum und versuchen es an den
00:09:33: Mann zu bringen.
00:09:34: Ich erinnere mich noch, dass ich damals in der Oberstufe bei einer Studienberatung war.
00:09:39: Das war auch über die Agentur für Arbeit.
00:09:41: mit An- und Abfahrt habe ich da definitiv länger als eineinhalb Stunden investiert und herausgekommen ist exakt
00:09:47: nichts.
00:09:48: Das war absolut los, leider.
00:09:51: Es ist ein bisschen schade.
00:09:52: Ja, total!
00:09:53: Ich hatte das auch in der Oberschufe.
00:09:54: Da erinnere ich mich dran und was da ausgespuckt wurde mache ich heute nicht.
00:10:02: Ludwig du hast ja schon ein bisschen erzählt so was das Arbeiten bei Attempto vom schulischen Kontext unterscheidet.
00:10:09: Gibt es etwas was dich überrascht hat?
00:10:11: Also mir haben ganz viele Sachen überrasacht.
00:10:15: Also ich habe ja viel mit Bernden und unserem Geschäftsführer auch zu tun.
00:10:19: Und das muss ich schon sagen, dass hat mich vielleicht am allermeisten überrascht wie so ein Unternehmen funktioniert eigentlich und wieviel Beharrlichkeit und Frustrationstoleranz man da haben muss um einfach immer im Geschäft zu bleiben.
00:10:30: Immer wieder Anfragen, immer wieder die Sachen vorstellen präsentieren und sich versuchen da auf dem Markt zu behaupten Und letztlich funktioniert das, aber es ist ein ganz mühsamer Weg.
00:10:39: Wenn ich mir überlege, dass er das jetzt schon viele Jahre macht, um genau zu sein, muss ich sehr bewundern wie man da so dranbleiben kann.
00:10:45: Das gilt für euch ja auch.
00:10:47: Dieses schulische Arbeiten ist halt vollkommen anders und ihr habt eure genauen Bereiche, ihr habt euren Aufgaben... Auch die Art und Weise wie man miteinander arbeitet ist so ganz anders als ich das von der Schule kenne.
00:10:56: Also ich finde es einfach sehr erhellend!
00:10:58: Und wie gesagt kann man schon auch an die Schüler weitergeben.
00:11:00: Es ist in jeder seine Arbeitsbereichheit aber auch da wiederum gefordert ist und letztlich auch die Gefahr hat vielleicht einen Job irgendwann mal zu verlieren, dass kennen wir Lehrerjahre gar nicht oder wird zu wechseln einfach?
00:11:11: Das sind Dinge, die für uns eigentlich nicht infrage kommen.
00:11:13: Und war die Zusammenarbeit im Team auch anders für dich?
00:11:16: Also ich frage jetzt, weil wir im selben
00:11:20: Team... Vorsicht!
00:11:21: Jetzt darfst du nix Falsches sagen Ludwig.
00:11:24: Jasmil, halt dir kurz die Ohren zu.
00:11:26: Nicht umsonst heißt unser interner Teamsordner Dreamteam.
00:11:30: Das ist völlig offensichtlich dass wir natürlich ein super Team sind.
00:11:35: Es ist ein sehr kleines Team.
00:11:36: Wir sind im Vergleich zur Schule mal auf hundert Kollegen und wir haben Gott sei Dank auch ein sehr nettes Collegium Wo man viel lacht.
00:11:43: Das hier ist sehr intensiv, es ist sich näher.
00:11:46: Ich glaube unser Team funktioniert hervorragend.
00:11:48: Ich kann das nicht für alle sagen.
00:11:49: Ob das jetzt überall leber Attempte so ist weiß ich nicht ob's in anderen Unternehmen so ist aber ich glaub bei uns klappt schon
00:11:54: ganz gut.
00:11:55: Ja absolut also die erste Tage erinnere mich noch Carolina habe ich mir immer gedacht was denkt der Ludwig?
00:12:01: Wie ist das Arbeiten für ihn?
00:12:03: Ich hab auch ganz oft gefragt wie es dir geht und wie es gefällt.
00:12:09: Das hat sich dann sehr gut eingespielt.
00:12:11: Ich hab auch den Eindruck auf jeden Fall.
00:12:14: Ludwig, du bringst viel didaktische und kommunikative Erfahrung mit?
00:12:18: Würdest du sagen, dass das hier ein Vorteil ist?
00:12:20: Ich hoffe, dass ich etwas dem Unternehmen zurückgeben kann.
00:12:23: Ganz praktisch ist es bei diesen Übermagen bieten wir unseren neuen Workshop an, den wir erarbeitet haben, sicheres Auftreten.
00:12:31: Vielleicht ist da der eine oder andere dabei, der was mitnehmen kann.
00:12:34: Ansonsten war's schon so, dass ... ganz extrem.
00:12:39: Ich habe mich mit dem Team nochmal getroffen, dass ich ganz anders auf die Sachen schaue und zwar nicht besser oder schlecht, sondern einfach ganz anders weil ich weiß wie Schüler denken, wie Schüler arbeiten und ich glaube schon das sich da was beisteuern kann.
00:12:50: aber ansonsten ist es einfach das Vernetzen.
00:12:51: Wie gesagt wir bewerben uns jetzt auch für dieses Programmschule Wirtschaft, dass man mehr in Austausch kommt, dass die Unternehmen nicht nur Attempte alle Unternehmen mehr wissen, was die Schüler eigentlich wollen, was dass die Schüler besser wissen was auf sie zukommt.
00:13:04: und dann ist es auch vielleicht so ein bisschen der Blick von außen.
00:13:08: Ja, von Bernhard zum Beispiel.
00:13:10: Was denkst du?
00:13:10: Wie läuft das bei Attempto?
00:13:12: Weil ich völlig unbeschwert von außen reinschauen kann und jeder weiß auch, ich bin wieder weg dann.
00:13:16: Also von mir ist nichts zu befürchten.
00:13:18: Und ich kann relativ sicher sagen naja gut also das läuft wirklich top!
00:13:22: Bei den Sachen kann man vielleicht schon noch nachsteuern.
00:13:27: Was bereitet ihr denn am meisten Freude jetzt?
00:13:29: Welche Aufgaben?
00:13:31: Zusammenarbeit glaube ich schon mit euch des Kennenlernen von ganz neuen Sachen... Diese ganzen KI-Themen haben mir vorher nicht ein bisschen aber nicht ernsthaft beschäftigt.
00:13:41: Dieser Einblick in die technische Seite und dann, ich glaube es ist schon auch so dieses ganz andere Arbeiten das genieße ich jetzt sehr, dass nicht dreißig Schüler um mich herum springen.
00:13:52: Obwohl ich das liebe!
00:13:53: Aber es ist schön ohne.
00:13:55: Und gibt's auch was, wo du sagst das nehme ich auf jeden Fall wieder mit zurück in die Schule?
00:13:59: Ja also das ist glaube ich schon dieses Fachwissen.
00:14:02: Wir haben viel über Future Skills gesprochen.
00:14:04: Ich glaub' ich hab hier viel gelernt und weiß besser worauf es ankommt bei den Schülern auch Was sie können müssen wie sie sich auf dem Beruf vorbereiten können müssen.
00:14:12: und da glaube ich habe ich schon viel gelernt was ich was ich mit in die schule wieder zurücknehmen kann.
00:14:16: Also
00:14:16: Du wirst zurückkehren!
00:14:17: Ich werde zurückkehen!
00:14:21: Nein!
00:14:21: Wir freuen uns natürlich, dass du wieder zu deinen Schülern zurückkehrst.
00:14:26: Aber ich bin traurig.
00:14:28: Ich hab mir gerade als ihr so gesprochen habt ... Als du die erste Woche da warst, haben wir schnell gemerkt, dass wir E-Mails ganz anders schreiben.
00:14:37: Das, was wir so eine Erkenntnis gemacht haben.
00:14:40: Ich schreibe dann E-mails ganz an das und Ludwig ganz anders.
00:14:42: Und es war auch ein Learning-Life für uns beide!
00:14:45: Ja,
00:14:45: da habe ich viel gelernt.
00:14:48: Sehr schön, dann ein kurzer Perspektivwechsel.
00:14:50: Gibt es etwas aus dem Schulsystem das Unternehmen deiner Meinung nach adaptieren können?
00:14:55: Eigentlich glaube ich's nicht!
00:14:57: Ich glaube schon dass es wichtig ist, dass die Unternehmen wissen wie Schule tickt und wie Schule funktioniert und deswegen gibt es ja auch dieses interessante Projekt Das leider passiert das wohl sehr selten Dass die Chefs von Unternehmen mal eine Woche lang mitgehen bei einem Lehrer oder bei einem Schulleiter Und das finde ich durchaus fruchtbar, weil ich schon der Meinung bin, dass jeder kennt die Schule.
00:15:19: Jeder kennt sie aus Schülersicht aber eigentlich aus Lehrersicht, wie komplex dieses System Schule ist.
00:15:26: Das weiß keiner und ich glaube es wäre hilfreich zu wissen für viele Menschen, wie Schule funktioniert also umgekehrt der Einblick den ich jetzt bei euch habe sozusagen auch andersum zu haben.
00:15:36: Aber das ist glaube ich schlecht möglich.
00:15:39: Passiert
00:15:40: sehr selten!
00:15:40: Wir haben es ja ein bisschen bei den KI-Workshops mitbekommen, finde ich.
00:15:43: Also nur so einen Ausschnitt... Da habe ich gemerkt, dass ich Lehrerin wäre kein Job für mich gewesen.
00:15:50: Ich kann das glaube ich auch gar nicht so gut.
00:15:53: Habe ich?
00:15:54: Na ja!
00:15:54: Neee, ich bin dann nicht so streng als die da ein bisschen lauter geworden sind.
00:15:58: Dann habe ich gedacht, könnte bitte aufhören.
00:16:00: Ich glaube, ich werde zu ungeduldig.
00:16:02: Ja, ungeduldig wäre ich auch und ich glaube ... Ich weiß nicht ob ich da so stregen sein könnte Aber man muss ja auch manchmal streng sein, oder?
00:16:10: Das merkt man dann relativ schnell.
00:16:14: Da wird man dazu gezwungen!
00:16:16: Ganz zum Schluss was wünscht ihr denn persönlich für die restliche Zeit im Programm?
00:16:20: Also
00:16:20: ich werde jetzt die restlichen Wochen noch genießen.
00:16:23: Ich werde die Ruhe genießen, die Zeit die man hat um zu recherchieren und irgendwas zu bearbeiten.
00:16:29: Ich werde weitere Eindrücke aufsaugen und werde vor allem – das ist mir schon wichtig dieses Projekt, diese Projekte, die ich da als betreut habe auch noch weiterführen.
00:16:37: Das sind noch viele Termine.
00:16:39: jetzt dann!
00:16:39: Und hoffen und wirklich mich wahnsinnig freuen wenn insbesondere Profilory-Erfolg hat und vielleicht doch an der Einhunderten Schule eingesetzt wird zum Wohle der Schüler.
00:16:49: Sehr schön Ja, vielen Dank Ludwig.
00:16:52: Jetzt kommen wir noch zu unserer Schnellfrage-Runde Korrekturen oder Konzeptarbeit?
00:16:57: Konzept Arbeit.
00:16:59: Das wird dann schwierig in der Zukunft!
00:17:02: Kaffee oder Tee?
00:17:05: Kaffees.
00:17:06: Beamer oder Weitbord?
00:17:08: Boah, beamer.
00:17:12: Struktur oder Spontanität?
00:17:14: Spontaneität.
00:17:16: Morgens am besten oder abends kreativ?
00:17:18: Abends
00:17:20: nachts.
00:17:20: Nachts?
00:17:21: Workshops geben oder Workshopplanen?
00:17:25: Geben.
00:17:26: Office oder remote?
00:17:28: Office.
00:17:29: Ludwig, vielen Dank dir für deine Offenheit und deine Einblicke.
00:17:32: Es ist wirklich spannend zu sehen wie Schule und Wirtschaft voneinander lernen können finde ich Und wie wertvoll dein Blick von außen auch für unsere Akademie ist.
00:17:40: Oder wie siehst du das Yasemin
00:17:42: auf jeden Fall?
00:17:42: also Ich bin sehr traurig dass Ludwig uns bald verlassen wird und jetzt wohl gesagt hat er die letzten Wochen genießen, nur genießt.
00:17:51: Darf ich mir gerade so fähig ärger' ich ihn noch?
00:17:55: Ruta!
00:17:55: So dreimal am Tag an...
00:17:57: Das macht Bill gar nix.
00:17:59: Danke dir Ludwig.
00:18:00: Sehr
00:18:01: gerne.
00:18:01: Ich danke euch.
00:18:02: Genau und da kommen wir schon zu unserem Bewerbungstipp.
00:18:05: heute habe ich auch wieder was mitgebracht.
00:18:08: In Bewerbung zählt nicht nur Erfahrung sondern auch Haltung also zeigt was euch interessiert wie ihr arbeitet und wofür ihr brennt.
00:18:15: das macht oft den größten Unterschied.
00:18:17: Das war's für heute.
00:18:18: Wenn ihr mehr über ATEMTO unsere Projekte oder eure Einstiegsmöglichkeiten erfahren möchtet, schaut gerne auf unserer Website vorbei www.atemto.eu.
00:18:28: slash Karriere
00:18:29: Und auf LinkedIn Instagram und Xing bekommt ihr wie immer einen Blick hinter die Kulissen.
00:18:33: Danke dass ihr zugehaut habt.
00:18:35: bis zur nächsten Folge von Code Geflüster Tschüss!
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